Schwanheim26 Panorama

32. Schwanheimer Pfingslauf

23. Mai 2026

Die Zahl 32 hat eine besondere Bedeutung. Es ist einmal die Charakterzahl für Lebenssinn, wo unter anderem die emotionale Ehrlichkeit und die Selbstdisziplin den Horizont bilden. Beide Eigenschaften waren an diesem Tag gefragt. Die Zahl 32 hatte aber auch am 23. Mai 2026 eine ganz besondere Bedeutung. In Schwanheim fand der 32. Pfingstlauf statt, und dies bei einer Temperatur von 32 °C. Da ist es schon seltsam, das auch die Zahl 32 dem Element Feuer zugeordnet wird. Passte aber doch gut zusammen.

Von BELC89 nahmen vier Personen an diesem Lauf teil. Ingo und Julia, sowie Sabine und Alfred. Im Vorfeld meldeten sich für die 10 km (in Schwanheim gibt es keinen HM) über 600 Personen an. Dies versprach viel Verkehr auf den nicht immer breiten Waldwegen. Der Schwanheimer Wald bildet keine geschlossene Baumkronen über den Wegen, die Sonne konnte ihre Strahlen bis auf den Boden senden. Eine geringere Temperatur wie außerhalb gab es nicht.

Unsere Ergebnisse

  • Julia: 1:08:42 h
  • Ingo: 1:09:15 h
  • Sabine: 59:44 min, AK W65: Platz 2 von 5
  • Alfred: 55:33 min, AK M75: Platz 2 von 9

Die erzielten Zeiten sind bei so einem Lauf sekundär. Wichtig war heute das Ankommen in einem gesunden Zustand.

Unsere vier Teilnehmer hatten folgende Meinung

Julia und Ingo - wieder erholt

Julia und Ingo – wieder erholt

Ingo und Julia: Der Lauf am Samstag war ein Hammer, richtig schwer. Ungefähr zur Hälfte der Strecke überholte uns Günter (AK M75) ganz langsam. Das letzte Viertel der Strecke, besonders der schnurgerade Weg zum Sportplatz, war besonders schwer. Dazu kam die brennende Sonne direkt von vorn. Im Ziel waren wir beide total platt und mussten uns erst einmal ausruhen. Dann sahen wir einen jungen Mann mit Schmerzen im Ziel liegen, anscheinend total dehydriert. Krankenwagen und Notarzt waren vor Ort. Das sind Situationen, die man nicht erleben will.

Nicht gerade bezaubernd fanden wir die 75-Minuten-Zielschlussansage. Da hätten die Verantwortlichen doch bitte vorher einmal darauf kommen können, dass dies bei der Hitze nicht angebracht ist. Na ja, wir haben auch diesen Lauf überstanden. Das anschließende Bier schmeckte dann wirklich köstlich. Die ersten Schlückchen verdunsteten aber bereits im Hals.

Sabine: Seit meinem Handbruch kann ich nicht mehr meine alten Zeiten laufen, dass macht mich ein bisschen enttäuscht und unzufrieden. Hindert mich aber nicht, weiterhin an Wettkämpfen teilzunehmen. Ich bin mit dem Rad nach Schwanheim gefahren, um die 10 km in Schwanheim zu finishen. Es war ein sehr heißer Nachmittag. Die Laufstrecke verlief größtenteils in der Sonne und es war mega anstrengend. Die Hitze hat mir zu Schaffen gemacht, ich konnte meine sonstige Pace nicht laufen und bin erschöpft und froh im Ziel angekommen. Positiv war zu bewerten, dass es alle 2,5 km Stände mit Wasser gab.

Bemerkung der Redaktion: Wer bei 32 °C im Schatten mit dem Rad von Seckbach nach Schwanheim fährt, dann einen klimatisch bedingt sehr schweren 10er läuft und danach den Weg pedaltretend zurück nach Seckbach wählt, darf sich auf jeden Fall wie eine platichthys flesus (platte Flunder) fühlen. Wir fühlten mit.

Im Vordergrund die Urkunden und Preise von Sabine und Alfred.

Im Vordergrund die Urkunden und Preise von Sabine und Alfred.

Alfred: Der Schwanheimer Pfingstlauf gehört nicht zu meinen Lieblingsläufen. Die Anfahrt ist sehr nervig, und einen Parkplatz gibt es nur in Schwanheim. Mitführung eines Fahrrads ist deshalb immer angesagt. So auch am 23. Mai. Fahrzeit nach Schwanheim wegen Baustellen fast 40 Minuten. Ankunft vor Ort erst 15 Minuten vor Start. Bei der AK75 waren 9 Personen angemeldet. Ich rechnete mit Platz 4.

Pünktlich um 17 Uhr fiel der Startschuss, das Thermometer zeigte 32 °C. Überholte bei Kilometer 1 einen Altersklassenkonkurrenten. Merkte jedoch nach Kilometer 3, dass ich viel zu schnell gestartet war. Machte langsamer, darauf wartend, dass die AK-Kollegen an mir vorbei laufen würden. Wollte nach Kilometer 5 aussteigen, aber nach einem Becher Wasser fasste ich neuen Mut. Ich merkte, dass hinter mir kein weiterer AK75er zu sehen war. Beendete das Ding gerade so, bestieg nach zwei Bechern mit lauwarmen Wasser das Fahrrad zur Rückreise nach Schwanheim. Der Start hatte sich aber gelohnt. Belegte den 2. Platz, und ließ meine schärfsten Konkurrenten 8 bzw. 9 Minuten hinter mir.