Run Rom The Marathon

22. März 2026

Für alle Nichteingeweihten kam die Nachricht auf der BELC-Plattform doch etwas überraschend. Unsere Ana lief am 15. März in Rom den Marathon. Sie reiht sich somit in die illustre BELC-Rom-Marathongesellschaft von Martin, Pasquale und im letzten Jahr auch noch Roberto ein. Warum gerade Rom? Es ist einfach mit die geschichtsträchtigste Stadt auf europäischem Boden. An allen Ecken und Enden der italienischen Hauptstadt schauen tausende Jahre wechselvoller Geschichte auf jeden Erdenbürger herab.

Einen Marathon durch Rom ist Sight Seeing ohne doppelstöckigem roten Bus, ohne Auto (bleibt sowieso immer im Verkehr stecken) oder Fahrrad (viel zu gefährlich). Nein, es werden nicht nur Körper, sondern auch die Laufschuhe einem Stresstest unterzogen. Einem lohnenden, wenn man sich die Stationen an der Strecke auf der Zunge zergehen lässt.

Vor den Start

Vor den Start

Das Rennen beginnt vor Roms prestigeträchtigstem Monument, keinem geringeren als dem Kolosseum! Nach diesem grandiosen Start geht es weiter zum Circus Maximus, dem Hippodrom, bekannt für die legendärsten Wagenrennen des alten Roms. Noch schnell ein oder 2 Fotos, dann weiter ins Viertel Trastevere! Diesen Bezirk wartet bei Kilometer 10 mit seinen prächtigen Gassen, Cafés und Kirchen. Außerdem führt der Weg fast sechsmal neben dem Tiber entlang. Dann, am 20-Kilometer-Punkt, kommen das Castel Sant’Angelo, die Vatikanstadt und der Petersdom. Kurz vor dem 35-Kilometer-Punkt geht es über die Piazza Navona mit ihren drei exquisiten Brunnen! Die letzten Kilometer dieses Marathons führen durch das historische Zentrum der Stadt. Die Läufer überqueren unter anderem die Piazza del Popolo (Platz des Volkes), einen der größten Plätze Roms, berühmt für seine Brunnen, den Obelisk und die Kirchen. Und dann kommt das Ende der Strecke: Das Kolosseum rückt immer näher, die „Gud Stubb“ von Rom, dort wo die Linie auf der Straße das Leiden beendet und die Medaille in Empfang genommen werden kann. Man ist im Ziel.

Ana schickte einen kleinen Bericht in ihrer Landessprache, die freie Übersetzung steht darunter.

“Hola tío Alfred, ¿Jovencita? Que tengo un año más que la última vez que nos vimos. Mi carrera bambini para gente de mi edad fué genial!!! Roma una maravilla para patearla, para correr muy bien al principio disfrutando del ambiente, sus calles y monumentos. Hasta el 37 km genial, los últimos 5 km notando en mis piernas que los adoquines de las calles es un esfuerzo extra … y esperando en cada callejuela descubrir la meta.

Hacia tiempo ya de mis últimas distancias largas y no tenia ni idea como me iba a sentir. He disfrutado como si fuera mi primer maratón y corrido manteniendo mi ritmo. No estoy segura si Roma sera mi despedida del maratón, la preparación ha sido como mi segundo trabajo, ó igual me entra el gusanillo para seguir probando.

Hasta pronto, Ana”

Übersetzung – nicht mit KI, sondern mit AT: Die Einleitung und Lobpreisung von Ana sind für den Bericht weniger interessant.

Ana - stolz mit schwerer Medaille

Ana – stolz mit schwerer Medaille

Rom ist ein Wunder, zum Laufen sehr gut, zum Genießen der Atmosphäre mit seinen Straßen und seinen Denkmälern. Es lief bis Kilometer 37 genial, war super zufrieden. Die letzten 5 km spürte ich in den Beinen, dass das Kopfsteinpflaster der Straßen doch kräftezehrend ist. Ich erwartete in jeder Straße, so klein sie auch war, das ersehnte Ziel.

Es ist schon lange her, das ich so lange Distanzen gelaufen bin, hatte keine Ahnung, wie ich mich fühlen würde. Genoss die Strecke, als wäre es mein erster Marathon, und hielt meinen Rhythmus. Bin mir nicht sicher, ob es mein letzter Marathon war, die anstrengende Vorbereitung war wie ein Zweitjob. Oder mich sticht der Hafer, und probiere es ein weiteres Mal.

Ana benötigte für die Strecke 4:44:58 Stunden. Stolz präsentierte sie auf dem Zielfoto ihr Medaille.