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48. Internationaler Hugenottenlauf

21. September 2025

Neu-Isenburg ist eine mittlere Stadt im Landkreis Offenbach, gegründet 1699 von vertriebenen Hugenotten, auch Exulanten (Glaubensflüchtlinge) genannt. Der damalige Graf von Isenburg gewährte den Vertriebenen Schutz, Siedlungsrecht und freien Gebrauch der französischen Sprache. Der amtliche Namenszusatz Hugenotten- und Waldenserstadt wurde zur Feier des 325. Jahrestags der Stadtgründung am 24. Juli 2024 verliehen.

Was ist das Besondere am Hugenottenlauf (bei BELC → Hugolauf)? Es gibt ihn seit 1977 immer am dritten Sonntag im September. Eine ideale Vorbereitung und Standortbestimmung für den Frankfurt Marathon Ende Oktober.

Alfred und Sabine nach getaner Arbeit

Alfred und Sabine nach getaner Arbeit

Die kleine Laufgruppe von BELC bestand diesmal nur aus vier Personen. Für den Halbmarathon meldeten sich Olivier und Oliver an. Auf die 10-km-Lauf freuten sich Sabine und Alfred. Die Orgaabteilung der Stadt Neu-Isenburg freute sich über die 2.050 Anmeldungen. Leiden verdarb das schlechte Wetter bei vielen das Antreten: Es regnete vor 9:00 Uhr in Strömen. Insgesamt blieben 20% der Angemeldeten zuhause. Eigentlich schade, denn kurz vor 9 Uhr, dem Start des Halbmarathons, endete die Dusche von oben. 15 Minuten später startete man auf die 10 km.

Nachfolgend ein paar Stimmen der Vereinsmitglieder

Olivier (21 km): Bei der Anreise konnte ich mich glücklicherweise während des Platzregens unter die REWE-Einkaufswagen-Garage verkrümmeln. Also kam ich halbwegs trocken am Stadion an. Der Lauf selbst verlief, jedenfalls von oben trocken und ganz gut. Den Laufwegen sah man an, dass es vorher stark geregnet hatte.

Oliver (21 km): Ich hatte mir ja etwas Regen, während des Laufes erhofft. Es sah ja auch so aus, aber leider blieb es trocken und warm. Im Großen und Ganzen lief der Halbmarathon, wie auch in Egelsbach, eher schlecht. Ich schiebe es mal auf den Untergrund (hab ich wenigstens eine Ausrede), war aber auch nicht 100% fit. Hoffe der nächste Halbe läuft besser.

Sabine (10 km): Irgendwie fiel mir der Lauf schwer. Vielleicht war es die überaus feuchte Luft nach dem Platzregen.

Alfred (10 km): Während des Platzregens holte ich gerade meine Nummer ab, blieb also im Trockenen. Ich freue mich normalerweise immer, wenn ich Kilometer 8 erreicht habe. Dann geht es leicht abwärts, unter der Carl-Ulrich-Straße durch und dann in den Wald ums Stadion herum zum Ziel. Der Weg im Wald erinnerte diesmal an ein Feuchtbiotop. Man sprang von links nach rechts nur über Pfützen, um dann im Schlamm zu landen.

Ergebnisse über 21 km

  • Olivier: 1:47:13 h, M45: Platz 27 von 79, Gesamt: Platz 275 von 874
  • Oliver: 1:35:36 h, M40: Platz 17 von 81, Gesamt: Platz 101 von 874

Ergebnisse über 10 km

  • Sabine: 55:06 min, W65: Platz 1 von 7, Gesamt: Platz 228 von 527
  • Alfred: 55:12 min, M75: Platz 1 von 3, Gesamt: Platz 231 von 527
 
Lohn für einen Sieger

Lohn für einen Sieger

Wichtig waren für Sabine und Alfred die 100 Punkte für den Main-Lauf-Cup. Sabine verteidigte ihren 1. Platz in der Gesamtwertung der W65. Alfred ist bei der M75 auf dem Weg nach oben. Oliver und Olivier verteidigten ihre Plätze 4 und 5 in der Gesamtwertung, bei jeweils über 300 registrierten Läufern in den beiden Altersklassen.

Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer äußerten ihre Kritik an der Verpflegung nach dem Lauf. Bei Abholung der Preise am Mittwoch teilte man mir mit, dass die gekaufte Getränkemenge überhaupt nicht geliefert wurde, bzw. nur in deutlich kleineren Mengen. Dies führte dazu, das nach dem Zieleinlauf viele Halbmarathon-Läufer nichts trinkbares mehr erhielten. Rechnungen wurden aber an das Sportamt Neu-Isenburg geschickt.