35. Frankfurter Lauf am Riedstadion
26. April 2026
Seit vielen Jahren gehört Bergen-Enkheim, der östlichste Stadtteil von Frankfurt, zu den Veranstaltern eines zum Main-Lauf-Cup gehörenden Laufwettkampfes. Erfolgte der Start früher auf dem Gelände des Hessen-Centers, ist seit geraumer Zeit Start und Ziel das Riedstation am Rande des Ortsteiles Enkheim. Es ist der Hauslauf des Vereins BELC 89. Denn auf mindestens 50% der Vereinstrainingsstrecke bewegen sich am Wettkampftag hunderte von Frauen und Männern, sich um einen guten Wettkampfplatz streitend.
Zwei Frühaufsteher namens Michael und Oliver bestritten vor dem 10-km-Hauptlauf um 9:20 Uhr einen 5-km-Lauf. Oliver verstand diesen Lauf wie seit Jahren als Vorglüheffekt, rein zum Warmmachen für den 10er. Michael bestritt diesen Lauf als Wettkampfwiedereinstieg.
Schrieb vor langer Zeit Michael Ende das Buch „Jim Knopf und die wilde 13“, so konnte diesmal die BELC-Redaktion einen Bericht von „BELC 89 und die wilde 13“ verfassen. Ja, es waren tatsächlich 13 wilde BELCler, die um 10:20 Uhr an der Startlinie zum 10-km-Lauf standen. Sie wiesen sich als Ute, Ann Marie, Sabine, Julia, Simone (BELC-Gast), Wolfgang, Dirk, David mit Söhnen Olli und Max, Ingo, Oliver und Alfred aus.

Es freuen sich auf den Start: David, Sabine, Oliver, Wolfgang und Michael (hat den 5er schon hinter sich)
Die Sonne schien vom wolkenlosen Himmel, aber ein kalter Wind ließ doch einige in „lang“ erscheinen. Nicht verkehrt, da doch lediglich die ersten 2 km in der Frühlingssonne gelaufen wurden. Alle BELCler überschritten wohlbehalten die Ziellinie. Den Anfang machten Oliver und Michael, kaum aus dem Stadion entwichen, kehrten sie schon wieder auf das dichtbevölkerte Sportgelände zurück.
Zu den Ergebnissen
5 km
- Oliver: 19:15 min, M40: Platz 3 von 11, Gesamt: Platz 7 von 154
- Michael: 25:06 min, M55: Platz 2 von 6
10 km
- Ann Marie: 66:35 min
- Julia: 63:49 min
- Sabine: 57:05 min, W65: Platz 2 von 6, Gesamt W: Platz 83 von 179
- Ute: 59:42 min, W60: Platz 5 von 13
- Wolfgang: 52:02 min, M60: Platz 14 von 40
- Dirk: 57:43 min, M65: Platz 14 von 20
- David: 65:09 min, M50
- Max Drew; 57:04 min, MU16
- Olli Drew: 71:48 min, MU16
- Ingo: 55:47 min, M50: Platz 26 von 36
- Oliver: 42:26 min, M40: Platz 8 von 39, Gesamt M: Platz 52 von 363
- Alfred: 54:18 min, M75: Platz 2 von 5
- Simone Müller (BELC Gast): 64:20 min
Diverse Vereinsmitglieder schickten der Redaktion einige Zeilen:
Ute: Einen Tag vor dem Frankfurter Lauf bekam ich doch noch die Gelegenheit, mich nachzumelden – Startnummer 999 war meine. Der Abend zuvor verlief etwas länger, erst um 2:30 Uhr lag ich im Bett, und der Wein hatte bestens geschmeckt. Eigentlich wollte ich deshalb einen gemütlichen Lauf angehen. Doch wider Erwarten lief es gut, wenn auch anstrengend: Ich konnte mein Ziel übertreffen und blieb mit 59:42 Minuten unter der Marke von einer Stunde. Damit bin ich sehr zufrieden. Vielleicht ist das ja das Erfolgsrezept: feiern und laufen – natürlich nur als kleiner Scherz.
*Anmerkung der Redaktion: Da ist wahrscheinlich etwas dran. Ohne Druck und Anspannung an den Start gehen und locker laufen. Außerdem: Rotwein setzt bei Ute ungeahnte Kräfte frei!
Ann Marie: Es ist immer nett, mit so vielen Vereinsmitgliedern diesen Lauf vor der Haustür zu laufen. Nur würde ich gerne verstehen, wieso die vertrauten Waldwege mir „im Ernstfall“ immer doppelt so lang vorkommen.
*Anmerkung der Redaktion: Dass Wege plötzlich viel länger erscheinen, ist ein bekanntes psychologisches Phänomen. Wir unterschätzen die Zeit, die wir tatsächlich benötigen.
Sabine: Nach langer Wettkampfpause durch meinen Handbruch, habe ich mich auf diesen Lauf durch das Enkheimer Ried gefreut, und auch, dass wir (BELC) so zahlreich gestartet sind. Ich habe mich ziemlich weit hinten eingereiht, um langsam zu laufen und kein Risiko einzugehen. Das Wetter war herrlich und die Strecke, wie jedes Jahr, gut. Mit einem tollen Ergebnis bin ich im Ziel angekommen, konnte den 2. Platz in meiner AK erreichen und bin damit mehr als zufrieden.
Alfred: Nach der Analyse meines enttäuschenden Seligenstadt-Laufes bestritt ich die ersten 2 km deutlich schneller, was mir auf der Reststrecke half. Wechselte mich beim Lauf immer mit einem Altersklassenkollegen in der Führung ab. War als drittältester angetretener Läufer mit meiner Zeit zufrieden. Übrigens, mir erschien die Brücke über die Autobahn diesmal viel höher wie beim Training (siehe Ann Marie).
Julia: Es war wie immer ein schöner Heimlauf: Gute Stimmung, sonnig und angenehme Temperaturen. Das einzige, was ich zu bemängeln hatte, waren die Pistenverhältnisse (kann nur besser werden). Diese waren doch recht steinig und sandig. So gab es auch gleich zu Beginn einen Sturz unmittelbar vor mir und ich wäre auch beinahe zu Boden gegangen. Aber der Support am Pistenrand durch Sheila war wie gewohnt gut!
*Anmerkung der Redaktion: Flüstern ist bei Sheila nicht existent!
Ingo: Für den diesjährigen Riedlauf hatte ich mir vorgenommen, es ganz langsam angehen zu lassen. Doch ca. 50 Meter nach dem Start habe ich dann doch kurzerhand beschlossen, wieder alles zu geben, was in meinen Beinen steckt. Hinterher gab es wieder die obligatorische Rindswurst als Belohnung. Danke an Uwe für den guten Service und auch einen „Dank“ an Garry fürs Kassieren.






