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Eppstein & Niedernberg
(von Alfred, 29.06.2018)
Eppsteiner Burglauf

Honischlauf in Niedernberg/Bayern

Das hessisch-bayrische Grenzgebiet bietet ebenfalls sehr interessante Läufe an. Dies stellte Alfred Traue vom BELC89 schon Anfang Juni fest. Am 22. Juni folgte mit dem Honischlauf in Niedern-berg (nördlichste Gemeinde des Kreises Miltenberg) seine zweite Teilname beim Cordenka Cup. Start, Ziel, Parken und Aufenthalt an einem Platz ergaben eine insgesamt sehr gut organisierte Veranstaltung. Ungefähr 14 Grad, eine schwache Brise und prima Stimmung herrschten bei ange-nehmen Laufbedingungen schon bei den Schülerläufen. Pünktlich um 19:30 Uhr fiel für die 10 Kilometer Teilnehmer der Startschuss. 4 Runden durch Niedernberg ergaben eine vermessene Strecke von 10,24 Kilometern. Mit nur 14 Höhenmetern über die Gesamtdistanz erwartete jeder Starter eine schnelle Zeit. Die Siegerzeit von 30:40 Minuten bestätigte dies. Von den 213 gewerteten Personen kamen 150 innerhalb von 50 Minuten ins Ziel. Alfred Traue benötigte für die vermessene Strecke eine Zeit von 49:40 Minuten. Dies bedeutete in der Altersklasse M65 Platz 3. Bei einer stimmungsvollen Siegerehrung erhielt er neben einer Urkunde ein Glas Honig. Im dortigen Dialekt Honisch, Namensgeber des sehr empfehlenswerten Laufes.


33. Burg-Lauf in Eppstein/ Taunus

Wo zeigen blaue Fußspuren den Läuferinnen und Läufern den Weg und wo beträgt einmalig in Deutschland die Streckenlänge eine altdeutsche Meile mit 7,77 Kilometern? Es ist Eppstein im Main-Taunus-Kreis, in diesem Jahr mit 700 Jahre Stadtrecht. Von der Distanz her sind normalerweise knapp 8 Kilometer auch für ungeübtere Sportler machbar. Hinter dem Eppsteiner Burglauf verbirgt sich jedoch eine sehr anspruchsvolle Strecke. Denn es sind insgesamt 283 Höhenmeter zu bewältigen. Nicht jedoch über die 7,7 Kilometer, sondern über etwa 3,7 Kilometer. Der Rest ist teilweise starkes Gefälle. Vom Bergen-Enkheimer Laufclub BELC89 beteiligten sich am 29. Juni Ute Rühl und Alfred Traue. Begutachtet wurde das Ganze vom Vereinsfinanzchef Ulrich Cremer. Pünktlich um 19:30 Uhr erfolgte der Startschuss für die rekordverdächtigen 357 Teilnehmern bei immer noch 27 Grad. Schon nach 700 Metern betrug die Steigung zum höchsten Punkt der Strecke ungefähr 64 Meter. Anschließend ging es bis Kilometer 3,25 nur bergab. Ute Rühl:“ Ich hatte im Vorfeld die Ausschreibung gelesen. Somit wußte ich, auf was ich mich eingelassen hatte. Nach der zweiten Umrundung der Burg konnte ich mir kaum vorstellen, dass jetzt noch der vor mir liegende Berg mit über 100 Meter Steigung auf mich wartete. Es war leider niemand anwesend, der mich abholte“. Alfred Traue:“In jedem Jahr herrscht an der Strecke rege Interesse der Anwohner. In der Altstadt unterbrachen vor den Gaststätten die Besucher das Essenfassen, um die Teilnehmer anzu-feuern. Zum Laufen war es eigentlich zu warm. Von der angesagten frischen Prise keine Spur“. Aber auch diese Anstrengung hatte ein Ende. Ute Rühl überquerte nach 49:46 Minuten die Ziellinie. Alfred Traue erreichte mit 44:31 Minuten in der Altersklasse M60 (leider nur 10er Wertung) Platz 5 von 18 Teilnehmern. ALT-Texthttps://www.belc89.de/files/galerie-galerie-volkslauf-2018/20180629_Eppstein_2klein.jpg Ulrich Cremer wertete die Organisation der TSG Eppstein, das Umfeld und das anschließende Läuferfest sehr positiv. Ute Rühl konnte sich genau wie Alfred Traue ein erneutes Antreten im Jahr 2019 sehr gut vorstellen. ALT-Texthttps://www.belc89.de/files/galerie-galerie-volkslauf-2018/20180629_Eppstein_3klein.jpg