Über uns
Der BELC 89 - Ein Laufclub stellt sich vor
Es war im Herbst des Jahres 1988, als sich ein paar Jogger erstmals zu einer gemeinsamen Runde am Enkheimer Ried trafen. Die große Eintracht aus dem benachbarten Riederwald hatte durch Plakataktionen im Stadtteil zum Trimm Trab aufgerufen. Die Bergen-Enkheimer nahmen das Laufangebot gerne an. Woche für Woche konnten Zuwächse bei der Teilnehmerzahl konstatiert werden. Nach knapp zwölf Monaten war die Gruppe so gefestigt, dass man dem Ganzen eine eigene Struktur gab, die in der Gründung des Bergen-Enkheimer Laufclub 89 Frankfurt (kurz: BELC 89) am 17. September 1989 gipfelte. Seinerzeit neben Spiridon Frankfurt der einzige reine Laufclub in Frankfurt, verstand sich der BELC 89 als Breitensportforum, das Mitmenschen zum Jogging animieren möchte. Dies hat sich bis heute nicht geändert, wobei der Verein immer wieder Läuferinnen und Läufer hervorgebracht hat, denen es gelang, sich in ihren Leistungskategorien auf lokaler und regionaler Ebene ganz vorne in der Spitze zu etablieren.
Pro Woche werden drei feste Trainingstermine angeboten. Dienstag und Donnerstag jeweils um 19:00 Uhr, am Sonntag um 9:00 Uhr. Samstags um 8:00 Uhr morgens wird in der Regel auch gelaufen, allerdings sollte hier vorsichtshalber eine Absprache getroffen werden. Treffpunkt ist der Vereinsschaukasten auf dem großen Parkplatz des Enkheimer Schwimmbades. Es werden 60 Minuten in verschiedenen Tempogruppen absolviert. Anfänger können Gehpausen einbauen, sollten dies aber vorher ankündigen, um sicherzustellen, dass eine entsprechende Betreuung übernommen wird. Marathonvorbereitung, Überdistanzen und ähnliches finden nach individueller Vereinbarung statt.
Mit Umstellung auf Sommerzeit wird als Abwechslung zur 'einseitigen' Laufbelastung jeweils mittwochs, ab 18:30 Uhr Radtraining angeboten. Treffpunkt ist der Buswende-Hammer Bergen-Ost (Linie 43). Es wird auf Mountainbikes oder Rennrädern gefahren. Absprache wird empfohlen.
Über den Sport hinaus zählen die geselligen Vereinsaktivitäten zu den Höhepunkten einer jeden Saison. Jeweils am letzten Freitag eines Monats findet ab 19:30 Uhr der Vereinsstammtisch statt. Im Sommer oft in der Seckbacher Apfelweinwirtschaft "Zum Rad", ansonsten in einer gemütlichen Gaststätte in Bergen-Enkheim. Einmal im Jahr geht's für ein Wochenende auf's Fahrrad mit landschaftlich oft wunderschön gelegenen Hotels in einem der nahe gelegenen Mittelgebirge als Ausgangspunkt. Zum Saisonabschluß schließlich ist es beste Tradition, dass der Troß sich an einem November-Wochenende zum gemeinsamen Ausruhen und Entspannen in einem Wellness-Hotel trifft.
Mehr als nur Laufen - BELC 89, der Verein, der gute Laune macht…
Der BELC'89 im Spiegel der Presse
Als unser kleiner Laufclub vor nunmehr über 10 Jahren ins Leben gerufen wurde, blieb dies von der Presse noch weitgehend unbemerkt. Läuferinnen und Läufer des Jahres minus 1 werden sich allerdings noch daran erinnern, daß beim allerersten Lauftrefftermin im November 1988 unter dem Banner der Eintracht vom benachbarten Riederwald die Bildzeitung mit einem Fotoreporter erschien und tags darauf unter dem Titel "Lust auf Laufen" folgenden bebilderten Text abdruckte: 'Am 13. November hatte die Frankfurter Eintracht ihren ersten Lauftreff. Jeder, der Interesse am Laufen hat, kann jetzt sonntags ab 10:00 Uhr nach Bergen-Enkheim kommen und mitmachen. Treffpunkt: Verlängerte Barbarossastraße (Waldrand). Auskunft gibt Wolfgang Schad, Telefon ... .' Unter dem Bild, auf dem unter anderen Uschi und Wolfgang, Roland, Thomas sowie Karl Günther zu erkennen sind stand als Text: 'Beim Lauftreff der Eintracht geht's rund. Zur Eröffnung war auch Bernd Hölzenbein dabei'. Hierzu muß man wissen, daß Bernd Hölzenbein damals der große Zampano im Eintracht Vorstand war, allerdings, wie sich einige Zeit später herausstellen sollte, mit ähnlich wenig Fortune wie beim Laufen, das er an besagtem Morgen bereits einige Minuten nach jenem historischen Pressefoto wieder einstellte. Nicht so die meisten der anderen Ausdauerfreunde, die den Lauftreffgedanken weitertrugen und schließlich zu der Überzeugung kamen, daß man zur Ausübung ihres Sportes im Enkheimer Wald auf den Überbau eines Großvereins eigentlich verzichten kann. Hierzu nochmals der Griff in die Annalen des Jahres 1989. Unser Schritt zur Gründung eines eigenen Vereins wurde in der 'Eintracht-Zeitung' wie folgt kommentiert:
"Es war einmal ein... Lauftreff. Der machte seinem Betreuer große Freude. Viele Menschen kamen und liefen mit ihm durch den Wald. Aber dann wurde es Sommer und es blühte ein neuer Gedanke. "Coach, warum sollen wir denn immer nur im Wald laufen, wo es auf den Sportplätzen doch so schöne Bahnen gibt?" So entdeckte man, daß laufen Sport ist und Sport Wettkampf. Aber Wettkampf ist nur im DLV schön! Wieder setzte man sich zusammen und brütete ein neues Kind aus. "Wir gründen einen Verein". Und so wurde aus dem 'Eintracht Lauftreff' der 'Bergen-Enkheimer Lauf-Club '89', genannt BELC'89. Und aus dem Betreuer wurde ein Vorsitzender. Laufen muß man aber trotzdem noch selber...
Und die Moral von der Geschicht'
der Name allein, der macht es nicht;
das wichtigste am Sport ist und bleibt,
daß man ihn immer noch selbst betreibt.
Wir wünschen dem BELC viel Erfolg und hoffen auf eine weitere, gute Zusammenarbeit."
Danach sollte es bis zum Jahr 1992 dauern, eh' man auf der Jahreshauptversammlung beschloß, Werbung für den noch jungen Verein auch über die lokale Presse zu betreiben. Es ist die Pflicht des Chronisten, auch hierzu auf eineVerkettung von Ereignissen hinzuweisen, die langfristige Auswirkungen auf die Pressearbeit des BELC haben sollten. Gründungsmitglied Thomas Hausner konnte bereits frühzeitig absehen, daß der Termin der Hauptversammlung 1992 aus dienstlichen Gründen nicht realisierbar sein würde. Da die Idee der Einrichtung eines Vorstandspostens 'Pressewart' aber auf den diversen Trainingsrunden schon unzählige Male diskutiert wurde dachte sich besagtes Gründungsmitglied also, daß sich das ja ganz vorzüglich treffe, man stelle einfach einen schriftlichen Antrag, und während man leider seiner Pflicht für den Arbeitgeber im Ausland nachkommen muß, wird ein anderer mit der Übernahme dieser vertrauensvollen Rolle beglückt. Allein, der feine taktische Schachzug sollte jämmerlich scheitern, denn dem Antragsteller wurde mangels Gegenkandidaten die Aufgabe 'in absentia' (für nicht-Lateiner 'in Abwesenheit') und, wie aus heutiger Sicht, also circa 8 Jahre später, konstatiert werden muß, offensichtlich auch 'in aeternum' (für nicht-Lateiner 'auf ewig') zugewiesen. Sei's drum, unsere Haus- und Hofpostille, 'Der Bergen-Enkheimer' veröffentlichte seit besagtem Schicksalsjahr so circa 150 Berichte und Reportagen über die Aktivitäten der Läuferinnen und Läufer des BELC'89, mit allerdings leicht abnehmender Tendenz, wenn man sich die einzelnen Jahre ansieht. Deshalb an dieser Stelle die Bitte auch im Namen der Redaktion des 'Der Bergen-Enkheimer', laßt die Tinte (neu-deutsch den Tintendrucker) Eures Pressewarts nicht austrocknen, gebt Eure Ergebnisse, Bilder und sonstiges rund ums Laufen persönlich, postalisch, telefonisch oder per email (hausnert@anz.com) durch, damit die Öffentlichkeit in Bergen-Enkheim und Umgebung im wahrsten Sinne des Wortes immer auf dem laufenden gehalten werden kann.
Seid's gedankt, und um's mit den Worten unseres Ersten Vorsitzenden zu sagen, auf weiterhin gutes Gelingen,
Euer Pressewart (ohne Obligo)
