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Island
(von Alfred, 21.06.2017)
BELC beim Zugspitzlauf und Island

Island

Nach seinem ersten Islandaufenthalt im August 2016 hegte Alfred Traue vom Bergen-Enkheimer Laufclub den Wunsch, irgendwann noch einmal auf der Insel eine Laufveranstaltung zu besuchen. Schneller als gedacht, las er einen Bericht vom Midnight Sun Run in der nördlichsten Hauptstadt von Europa, in Reykjavik. Diese Veranstaltung findet immer um den 21. Juni statt, dem längsten Tag des Jahres. Schon Anfang des Jahres meldete er sich für den Halbmarathon bei der 25. Auflage dieser Sportveranstaltung an. Alfred Traue:“ Der Abflug nach Island erfolgte bei 34 Grad am 21. Juni in Frankfurt. Groß war der Temperaturschock bei der Ankunft in Keflavik, denn dort zeigte das Thermometer trotz strahlendem Sonnenschein nur 10 Grad. Je näher der Start am Freitag 23. Juni rückte, umso stärker blies der kalte Wind. Die Startnummerausgabe erfolgte am Lauftag ab 16:00 Uhr im Laugardalurpark direkt gegenüber unserem Hotel. Ab 18:00 Uhr gesellte sich zu der steifen Brise noch ein absolut unerwünschter Regen. Da kam schon einmal der Gedanke auf, warum es unbedingt die 21 Kilometer Strecke sein mussten, 10 Kilometer standen doch auch auf dem Programm. Der Start erfolgte um 21:00 Uhr. Die Teilnehmer des Halbmarathons und der 10 Kilo-meter waren schon vorher naß bis auf die Haut. Zu den alles andere als bezaubernd schönen Laufbe-dingungen forderte die sehr profilierte Strecke allen Teilnehmern viel ab. Gestalteten sich die ersten 3 Kilometern bezüglich Schwierigkeitsgrad noch moderat, folgte dann bis Kilometer 13 eine stetig ansteigende Strecke. Die Wege waren recht schmal. Bis zum Abbiegen der 10 Kilometer Teilnehmer lief es darum sehr zäh. Trotz der Anstrengungen und der widrigen Bedingungen genoss ich die wunderbare Landschaft. Unzählige kleinere und größere Brücken wurden überquert, Das Rauschen der Bäche mit seinen Stromschnellen begleitete jeden. Die Landschaft war von den wilden Lupinen blau gefärbt. Aber das Gewicht der Kleidung nahm zu. Trotz passender Ausstattung (Mütze, Halstuch, Windbreaker) spürte man langsam die Kälte. Aber es war immer noch taghell. Froh war ich aber, als endlich das Ziel vor mir auftauchte. Am Ende standen bei meinem schwierigsten Halb-marathon mit knapp über 200 Höhenmetern 2:00:36 Stunden zu Buche. Und dies trotz Gehpausen zum fotografieren sowie der Zuführung von wirklich eiskalten Getränken. Meine Zeit bedeutete in der Altersklasse M60 (nur 10er Wertung) Platz 8 von 19. Im Gesamtfeld war ich drittältester Teil-nehmer“. Mit über 2400 Gesamtteilnehmern aus 52 Ländern sprach der Veranstalter von einem neuen Rekord. Traue war jedoch der Meinung, dass für diese Veranstaltung der Name Midnight Sun Run doch besser Midnight Rain Run gestanden hätte. Um 2:00 Uhr in der Nacht stand dann wieder die Sonne am blauen Firmament. So blieb es dann bis zur Rückkehr nach Frankfurt am 25. Juni. Irgendwie verkehrte Welt. ALT-TEXThttp://www.belc89.de/files/galerie-galerie-volkslaeufe-2017/20170621_Island_klein.jpg Feuchtigkeit setzte dem Foto erheblich zu


Zugspitzlauf

Was treibt eigentlich unser im Alpenraum lebendes Vereinsmitglied Helmut Freyer? Den geografischen Gegebenheiten entsprechend, besteht seine sportliche Betätigung neben dem Laufen und Radfahren auch das Erklimmen von Bergen. Speziell hier holt er sich das nötige Rüstzeug, um bei den Trailläufen eine gute Figur machen zu können. Dies schaffte er am 24. Juni bei seiner zweiten Teilnahme nach 2014 beim Zugspitz Basetrail. In diesem Jahr wählte er „nur“ die 24,9 Kilometer Strecke mit einer Gesamtsteigung von 1595 Höhenmetern. Denn zwei Tage zuvor erklomm er im Tannheimer Tal in Österreich die Leilachspitze mit 2276 Metern. Der Start erfolgte um 11:30 Uhr in Garmisch-Partenkirchen auf 697 Metern. Bei Kilometer 5 standen schon bei der Partnachalm 978 Meter zu Buche. Der höchste Punkte wurde bei Kilometer 16 mit 2029 Höhenmetern erreicht. Dann ging es nur noch Richtung Greinau bergab. Freyers Zielzeit betrug 4:14:18 Stunden. Dies bedeutete Platz 21 im Gesamtfeld. Wen jemand einmal gemächlich den Wank bei Garmisch erklimmen sollte, dürfte dort unser Vereinsmitglied bei seinem fast 100sten Aufstieg treffen. Für ihn ein ganz normaler Trimm-Dich-Pfad.