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Florstadt und Koberstadt
(von Alfred, 27.08.2017)

4. Florstädter Halbmarathon am 27.08.2017

Florstadt, eine beschauliche Stadt im Wetteraukreis, 28 Kilometer nordöstlich von Frankfurt, richtete am 27. August den 4. Florstadt Halbmarathon aus. Seitens des Bergen-Enkheimer Laufclubs BELC89 nahm Wolfgang Lux am 21 Kilometer, René Miche am 10 Kilometer und Lennox Miche am 300 Meter Lauf teil. Wolfgang Lux: „Die Strecke begann mit einer 1,8 km flachen Startrunde über den Radweg an der Nidda entlang und ging dann in eine große Runde mit leichten Anstiegen durch den Florstädter Stadtwald. Ab Kilometer 7 wurde die Strecke flacher und führte mit einer große Runde von 10 km durch den „Hessenwald“ und dann auf der gleichen Strecke zurück ins Ziel. Der Lauf machte mir großen Spaß. Mit meiner Zeit von 1:46:24 Stunden war ich sehr zufrieden. In meiner Altersklasse Platz 4 von 16 und in der Gesamtwertung Platz 34 von 135 konnte sich sehen lassen“.

René Miche: “Mein letzter 10er war im Jahr 2015. In den heutigen Lauf ging ich eigentlich untrainiert. Jedoch mit dem Wissen, dass auch lange und profilierte Läufe schnell machen, startete ich spontan auf der 10km Distanz in Florstadt. Die sehr warme und schwüle Temperatur ließ natürlich keine Bestzeiten erwarten, zudem die sehr schöne waldreiche Strecke an manchen Stellen recht aufgeweicht war. Für mich als Wald-und Taunusläufer allerdings gewohntes Umfeld. Mit meinem 10. Gesamtplatz und Platz 2 in der AK50 war ich sehr zufrieden, die Zeit von 43:36min. auch sehr gut für die leicht profilierte Strecke und der hohen Luftfeuchte. Dieses Laufevent, klein und fein, sollte auch auf der BELC Liste stehen, liebevoll organisiert und der beste Kuchen und die leckerste Currywurst Soße. Übrigens: jeder Teilnehmer bekam eine Medaille“.

Lennox Miche lief den 300 Meter Bambinilauf. Stolz präsentierte er seine Medaille.


Koberstädter Waldlauf am 27.08.2016

Alfred Traue trat in den vergangenen Jahren als BELC89-Alleinunterhalter über 10 Kilometer in Egelsbach beim Koberstädter Waldmarathon an. Dies änderte sich in diesem Jahr mit Timo Wagner, der für sich die Marathonstrecke auswählte. Mit Blick auf die Streckenprofile des Marathons, Halbmarathons und des Zehners konnte man sehen, dass lediglich die 300 Meter Stadionrunde eine ebene Strecke war. Beim Marathonstart um 8:00 Uhr waren die Laufbedingungen noch optimal. Dies änderte sich mit zunehmender Dauer. Speziell im Wald zeigte das Hygrometer eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit, was die Bewältigung der topografischen Gegebenheiten noch erschwerte.

Timo: “Schon vor dem Start war mir klar, dass es keinen Angriff auf die Marathon Bestzeit geben kann. Dafür fehlten mir doch die notwendigen Kilometer bei dieser profilierten Strecke. Darum tat ich das einzig Richtige, ich startete ohne irgendwelche Zielsetzung bezüglich Unterbietung meiner Marathon Bestzeit. Lediglich eine Richtzeit von ungefähr 3:30 Stunden nahm ich mir vor. Alles was darunter läge, wäre eine nette Zugabe. Meine Renntaktik lautete, entspannt einen 4:30er Schnitt pro Kilometer zu laufen. Um dann gegen Ende zu entscheiden, ob ich einen Gang höher oder runter schalten muß. Ab Kilometer 4 lief ich in einer 4er Gruppe, welche dann doch einen Kilometerschnitt von 4:27 Minuten aufweisen konnte. Bis zur Halbmarathonmarke blieben wir zusammen. Dann versuchte ich mich abzusetzen, was bis Kilometer 32 gut funktionierte. Dabei konnte ich mich bis Platz 3 vorarbeiten. Anschließend war es aber erforderlich, etwas Tempo raus zu nehmen. Dies geschah mit 2 Gehpausen zum Trinken. Letztendlich lief ich als Gesamtsechster von 101 Teilnehmern und Altersklassengewinner mit einer Zielzeit von 3:10:20h ein. Ein toller Lauf, da ich mit dieser Zeit und der Platzierung nicht gerechnet hatte. Es hatte sich gelohnt, ohne Druck an den Start zu gehen. Sollte ich öfters machen, wenn dann immer so eine positive Zeitüberraschung auf dem Fuße folgt.

Alfred Traue benötigte für die 10 Kilometer eine Zeit von 51:15 Minuten. Dies bedeutete in der Altersklasse M65 Platz 2 von 9 und in der Gesamtwertung Platz 47 von 179 Teilnehmern. Er war damit halbwegs zufrieden.