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Berlin und Riga
(von Elke & Alfred, 14.05.2017)
Berlin: BIG 25 und Lettland

Berlin -14. Mai 2017- BIG 25

Berlin, Deutschlands Hauptstadt war am 14. Mai Ausrichter des größten europäischen 25 Kilometer Laufes. Und unsere Vereinskollegin Elke Conert war mittendrin. Lassen wir sie zu Worte kommen: “Nach dem geglückten 25er in Seligenstadt meldete ich mich für die gleiche Strecke in Berlin an. Nach dem Start um 10:00 Uhr ging es vom Olympiaplatz vor dem Olympiastadion auf längsten Distanz über Reichsstraße, Kaiserdamm, Bismarckstraße, Straße des 17. Juni, durch das Brandenburger Tor und über die Straße Unter den Linden zum Gendarmenmarkt. Diese 10 Kilo-meter lange Tangente von West nach Ost war im Nu bewältigt, da eine Sehenswürdigkeit nach der anderen am Horizont auftauchte und es zumal leicht bergab ging. Die Temperaturen waren mittlerweile auf unerwartete 23 Grad Celsius geklettert, so dass auch die erfahrenen Läufer den Schatten unter den Baumreihen suchten. Botschaftsviertel, KaDeWe und Ku‘damm bewältigte ich noch im Hochgefühl des „Runner‘s High“. Doch dann waren die Kilometer bergauf zu meistern, um wieder auf die Ausgangshöhe des Zieles zu gelangen. Die ungewohnt warme Sonne machte etlichen Läufern zu schaffen, die ihre Trainingseinheiten in der Frische eines zu kühlen Vorfrühlings absolviert hatten. Als das Läuferfeld endlich wieder auf dem Platz vor der Ostkurve des Olympia-stadions angelangt war, fehlten noch 2 Kilometer. Auf verschlungenen Wegen ging es auf der Rückseite unter dem sogenannten Marathontor hindurch in die Katakomben des Gebäudes, wo angenehm kalte Luft und heiße Trommelrhythmen die Stimmung einheizten, um auf den letzten 200 Metern dem Ziel entgegen zu sprinten. Es war schon etwas ganz Besonderes, am Ende in dieses fantastische Olympiastadion einzulaufen." Sie gab sich mit ihrer Zeit von 2:32:48 sehr zufrieden, mit der sie immerhin in ihrer Altersklasse W50 den 59. von 159 Plätzen erreichte. ALT-Texthttp://www.belc89.de/files/galerie-galerie-volkslaeufe-2017/20170514_Berlin_klein.jpg Das anfänglich Gedränge sowie Vermeidung meiner vielen nostalgischen Blicke auf die Architekturjuwelen kosteten dann doch etwas Zeit. Aber bei diesem Lauf zählte in erster Linie das Erlebnis. Und dieses genoss ich in allen Zügen.


R I G A, Lettland -14. Mai 2017-

Riga, schon alleine beim Hören des Namens wird eine sehenswerte Stadt assoziiert. 710000 Ein-wohner hat mittlerweile die Perle des Baltikums, die Hauptstadt Lettlands. Nicht umsonst ist sie die heimliche Hauptstadt der 3 baltischen Länder. Riga bot auch am 14. Mai 2017 einen sehr beachtens-werten Marathon. Dieser in der 27. Auflage stattgefundenen Lauf (seit 2007 AIMS zertifiziert, ebenso IAAF Bronze Label) beinhaltet neben den 42 auch die Distanzen über 21, 10 und 6 Kilometer. Alfred Traue vom Bergen-Enkheimer Laufclub BELC89 benutzte die Riga Städtetour zur Teilnahme am 10 Kilometer Lauf. Er betrachtete dies als guten Grund, seinen Lauf mit dem Besuch einer der schönsten Städte der Ostsee zu verbinden. Dabei bediente er sich einem Angebot einer Laufreise Firma, welche die komplette Organisation inklusive hervorragenden Gesamtprogramm bot. ALT-Texthttp://www.belc89.de/files/galerie-galerie-volkslaeufe-2017/20170514_Riga2_klein.jpg Litt vor einem Jahr die Veranstaltung noch unter der großen Nässe, herrschte am Wettkampftag Sonnenschein bei strahlend blauem Himmel. Die Teilnehmer des Marathons und Halbmarathons starteten schon früh bei noch kühlen Bedingungen um 8:30 Uhr. Bei Traue`s Start um 12:30 Uhr brannte die Sonne mittlerweile erbarmungslos auf das große Feld. Das Thermometer zeigte deutlich über 20 Grad Celsius. Gestartet wurde bei allen Wettbewerben am Ufer der Daugava (Düna). Die Strecke führte dann eine Weile am Fluss entlang, ehe sie dann in das weltberühmte Jugendstilviertel in die Elizabetes Iela einbog. Alfred Traue führte wie immer bei Städteläufen einen Foto mit sich. Auch diesmal verlangsamte er wieder die Schritte, um ein paar Fotos zu machen. Nach dem zweimaligen Passieren der Vansu Brücke führte die Strecke wieder in das Vecriga Viertel zurück. Das Freiheits-denkmal mußte zwei Mal passiert werden ehe es wieder Richtung Fluss ging. Ab Kilometer 9 war höchste Vorsicht beim Laufen angebracht. Es folgte eine längere Passage mit hervorstehendem Kopfsteinpflaster. Gerade in der Stadt stand die Hitze, sodass jeder Schritt schwer fiel. Alfred war dann doch froh war, nach 52:56 Minuten dass Ziel zu erreichen. Überrascht war er dann bei der Auswertung seiner Zeit. Trotz Foto- und Trinkpausen sowie mehrmaligem Passieren einer Strassenbrause konnte er in seiner Altersklasse VP60-69 (nur 10er Wertung) Platz 4 von 48 Teilnehmer erringen. In der Gesamtwertung belegte er Platz 790 von 5408 Startern. ALT-Texthttp://www.belc89.de/files/galerie-galerie-volkslaeufe-2017/20170514_Riga_klein.jpg Alle Teilnehmer konnten die Schönheit der alten Hansestadt genießen. Ein toller und sehr empfehlenswerter Lauf mit weit über 25000 Teilnehmern war zu Ende.