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Rodenbach & Seligenstadt
(von Alfred & Ute, 02.04.2017)
BELC in Rodenbach und Seligenstadt

Schneller Zehner in Rodenbach.

Wenn ein Verein seiner Laufveranstaltung das Prädikat "Schneller Zehner" gibt, ist davon auszugehen, dass die Strecke eben und auch bestenlistenfähig ist. Die vom Ausrichter TGS Niederrodenbach in der 24. Auflage vermessene Strecke führte zu 100 Prozent auf befestigten Wegen durch den Wald. Der diesjährige Zuspruch war leider etwas geringer wie in den Jahren zuvor. Unser Vereinsmitglied Marc Meyer benötigte für die Strecke die Zeit von 43:15 Minuten. Dies bedeutete in der Gesamtwertung Platz 55 von 180 Startern.


38. Seligenstädter EVO Wasserlauf.

Da standen sie am 2. April um 8:45 Uhr einträchtig in Seligenstadt zusammen. 10 auf einen Streich. So viele Teilnehmer des Bergen-Enkheimer Laufclubs BELC89 versammelten sich noch nie beim Seligenstädter Lauf erwartungsvoll und frohen Mutes zum fotografieren. Vor den anstehenden 25 Kilometer lächelten Elke Conert, Gerrit Sinnigen, Sören Hommel, Dirk Buchholz, Heinz Pflug und als Gast Marc Ruhland in die Kamera. Auch nicht gerade ernst präsentierten sich für die 10 Kilometer Corina Lucke, Ute Rühl, Mark Meyer, Roberto Sborzacchi und Alfred Traue. Das Thermometer zeigte ungefähr 10 Grad, als um 9:15 Uhr die 328 Teilnehmer auf die selten angebotenen 25 Kilometer geschickt wurden. Zuerst ging es Richtung Süden zum 7,5 Kilometer Wendepunkt hinter Mainhausen an der hessisch-bayrischen Grenze. Nachdem die 25 Kilometer Teilnehmer wieder zum Ausgangspunkt in Seligenstadt ankamen, mußten sie noch die für den 10 Kilometerlauf ausgeschriebene Strecke bewältigen. Um 9:20 Uhr folgten die 431 Teilnehmer des 10 Kilometer Laufes. Dieser führte zum Wendepunkt nach Klein-Krotzenburg und wieder zum Ausgangspunkt zurück. Vereinsschnellster über die 10 Kilometer war Mark Meyer in 43:24 Minuten. Corina Lucke teilte sich die Strecke sehr gut ein. Nach 49:50 Minuten überquerte sie die Ziellinie. Alfred Traue folgte dahinter mit 51:16 Minuten. Einträchtig zusammen liefen Ute Rühl und Roberto Sborzacchi vom Start an. Ihre Zielzeiten waren von Ute Rühl 54:29 Minuten und Roberto Sborzacchi 54:30 Minuten. Erwähnenswert ist das erstmalige Auftreten von Roberto über diese Distanz. Es wird ihm bald eine Zeit von unter 50 Minuten zugetraut. Nach seinem Blitzvereinseintritt zeigte Gerrit Sinnigen gleich, welches Potential in ihm steckt. Er bewältigte als Vereinsschnellster die 25 Kilometer in 2:01:11 Stunden. Kurz dahinter überquerte Sören Hommel mit 2:03:52 Stunden die Ziellinie. Gefolgt von Dirk Buchholz mit 2:05 Stunden und als ältester BELC Teilnehmer Heinz Pflug mit 2:17:42 Stunden. Tapfer hielt sich Elke Conert mit 2:21:48 Stunden. Als Gastläufer betätigte sich Marc Ruhland. Er ist dem Verein durch seine ausge-zeichnete Tätigkeit für die BELC Jubiläumszeitschrift eng verbunden. Marc zeigte mit seiner Zeit von 2:02:29 Stunden auch seine sehr guten Laufqualitäten. ALT-Texthttp://www.belc89.de/files/galerie-galerie-volkslaeufe-2017/20170402_Seligenstadt_klein.jpg


Der nachfolgenden Zeilen basieren auf Utes Recherchen und Befragungen nach dem Lauf. Einmal etwas aus einem anderen Blickwinkel. Und von Alfred leicht ergänzt.


25 Kilometer

Elke Conert 2:21:35 Stunden

Heute doch sehr zufrieden, wenn auch anschließend leicht gebügelt und geplättet. Es war ihr erster Lauf in diesem Jahr, der länger als die herkömmlichen 21,1 Kilometer war. Bei einer Cola und einem (?) belegten Brötchen erholte sie sich schnell von der Anstrengung.

Gerrit SINNIGEN 2:01:11 Stunden

Unser Neuzugang war schneller als gedacht. Angepeilt waren 5 min auf den Kilometer, aber er schaffte es locker unter 4:50 min/km. Die letzten Kilometer waren aber auch für ihn sehr anstrengend. Notgedrungen mußte er dann etwas das Tempo reduzieren.

Sören Hommel 2:03:52 Stunden

Es scheint so, als machten Sören die langen Läufe allmählich Spaß. Die Zeiten werden auf jeden Fall immer schneller.

Dirk Buchholz 2:05:00 Stunden

Wie immer sehr souverän. Er hatte 02:05 im Auge. Natürlich ist er die Zeit auch locker gelaufen. Dieser Mensch hat eine innere Uhr!

Heinz Pflug 2:17:40 Stunden

Auf der Strecke machte er aber einen durchaus entspannten Eindruck. Er hat die richtige Einstellung, um als Vereinsältester noch so eine Zeit zu laufen.

Gast Marc Ruhland 2:02:29 Stunden

Er ist dem Verein durch seine ausgezeichnete Tätigkeit für die BELC Jubiläumszeitschrift eng verbunden. Marc zeigte mit seiner Zeit von 2:02:29 Stunden auch seine sehr guten Laufqualitäten.


10 Kilometer

Corina Lucke 49:50 Minuten

Alfred wollte unerkannt über die Strecke zuckeln. Jedoch schilderte Ute unserer Corina ihn als potentieller "unter 50 Minuten laufender". Gleich hatte sich Corina an die roten Socken von Alfred geheftet und konnte ihre Durchschnittskilometerzeit bis ins Ziel retten. Sie war super froh, jetzt schon unter 50 Minuten laufen zu können.

Alfred Traue 51:16 Minuten

Die ersten 6 Kilometer liefen recht gut. Nach einer Zwiesprache Knie - Kopf mußte er etwas Tempo rausnehmen. Trotz roter Socken nur ein paar Sekunden langsamer wie 2016. Kein Problem.

Mark Maier 43:24 Minuten

Mark steigert seine Form mit jedem Lauf. Beim Wintersteiner Lauf bewies er seine ansteigende Form. Heute lief er eine tolle Zeit. Meine netten Bundesbank Kollegen waren Mark immer auf den Fersen. Holten ihn aber nicht ein. Hatten zu viel schweres Kleingeld in den Taschen.

Ute Rühl 54:30 Minuten

Mir fiel es nicht gerade leicht, diese doch eher langsame Zeit zu laufen. Roberto heftete sich sofort an meine Sohle (und das ohne rote Strümpfe). Er wollte nur eine Stunde laufen. Hätte er mich nicht vor sich her getrieben, wäre ich mal locker und entspannt eine Minute langsamer gelaufen.

Roberto Sborzacchi 54:29 Minuten

Roberto, der Tiefstapler, wollte locker mal eine Stunde schaffen. Ich wurde ihn nicht los. Für Roberto war es der erste 10er in seine Laufkarriere, somit Bestzeit. Er war sehr dankbar für den langsamen Hasen. Ich habe ihm schon angedroht, dass er beim nächsten mal vor mir her läuft.

  • > Dann muß Ute eben ein schneller Hase werden.